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Zander
Der Zander hat einen langgestreckten spindelförmigen
Körper, der nach vorne in ein spitzes, endständiges Maul ausläuft. Neben
kleinen Bürsten(Hechel)zähnen ist das Maul an Ober- und Unterkiefer mit
sogenannten Fangzähnen bestückt. Wie alle Barschartigen besitzen Zander
Kamm(Ctenoid)-Schuppen, brustständige Bauchflossen, zwei getrennt stehende
Rückenflossen sowie Stachelstrahlen in Rücken-, Bauch- und Afterflossen.
Die Grundfärbung des Fisches ist meist grünlich bis grau. Jungzander
weisen oft dunkle Querbinden am Rücken auf, ähnlich denen des Barsches.
Verwechslungen sind hier möglich, können jedoch vermieden werden, wenn man
sich daran erinnert, dass Barsche einen großen dunklen Fleck auf der
ersten Rückenflosse besitzen, der dem Zander fehlt. Dieser wiederum
besitzt im Gegensatz zum Barsch parallel verlaufende dunkle Streifen
(Punktreihen) auf Rücken- und Schwanzflosse. Auffallend am Zander sind die
Augen. Sie sind groß, gewölbt und scheinen irrisierend zu leuchten. In
Nordamerika heißt der Zander wegen seiner eigentümlichen Augen "Walleye",
übersetzt Glasauge. Das Zanderauge ist ein perfekt an das Sehen bei
schlechten Lichtverhältnissen angepaßtes Organ, Bedingungen wie sie in
größeren Tiefen oder aber in trübem Wasser herrschen. Der Augenhintergrund
ist mit Guaninkörnchen pigmentiert. Diese reflektieren und versträrken
selbst schwaches Dämmerlicht und erhöhen damit die Sehkraft. Neben unserem
Zander gibt es in Europa zwei weitere Arten dieser Gattung. Der
Wolgazander (St. vogenis) sowie der Meerzander (St.
marina), die in Randgebieten des Schwarzen- und Kaspischen Meeres
vorkommen."*
Verdelungsart |
Charakteristik
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Gewicht pro Fisch |
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Zander: Lebendfrisch von Hand
geschlachteter
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Durchschnittsalter
2 bis 4 Jahre
- Festes Fleisch
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*Seifert, K. (1984): Angel- und Fischereischule 3.
Spezielle Fischkunde, BLV Verlagsgesellschaft mbH, München.
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Aus dem Quellwasser der Fränkischen Schweiz
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